Tagesbetreuung in Wohnanlage eröffnet

By Eldina Causevic In Uncategorized No comments

Eine Tagesbetreuung mit gerontopsychiatrischem Schwerpunkt gibt es seit Kurzem in Nüziders. Das Angebot in der Wohnanlage Keltengasse ist die dritte Einrichtung dieser Art im Land und ist Teil eines Pilotprojekts, heißt es in einer Aussendung. Betrieben wird die Tagesbetreuung gemeinsam vom Land und der Stiftung Liebenau.

Zu diesem Zweck wurde eine 100 Quadratmeter große Dachgeschosswohnung in der Wohnanlage adaptiert. In den Räumlichkeiten stehen den acht Tagesgästen und ihren Betreuerinnen eine Wohnküche, drei Ruheräume, ein großer Balkon und ein modern ausgestattetes Bad zur Verfügung. „Jetzt kommt ein weiteres Stück Leben ins Haus“, freute sich Florian Seher, Leiter der Wohnanlage Keltengasse.

In der Einrichtung wird bereits betreutes Wohnen angeboten. Dieses haben die Geschäftsführer Klaus Müller (Stiftung Liebenau) und Philipp Tomaselli von Tomaselli Gabriel Bau gemeinsam entwickelt. Im März haben die Verantwortlichen der Stiftung schließlich entschieden, sich auch am Projekt der gerontopsychiatrischen Tagesbetreuung zu beteiligen.

„Mit dem Angebot der Tagesbetreuung entsprechen wir dem Wunsch der meisten Seniorinnen und Senioren, möglichst lange zu Hause leben zu können“, sagte Soziallandesrätin Katharina Wiesflecker (Grüne) bei der Eröffnung. In der Einrichtung gebe es eine professionelle Betreuung mit gezielter Aktivierung und Mobilisierung für die älteren Menschen.

Tag der offenen Tür. Im Anschluss an die Begrüßungsreden segnete Karl Bleiberschnigg, Pfarrer von Nüziders, die Wohnung. Die Sonnenberger Harmoniemusik, die auf dem Balkon Platz gefunden hatte, sorgte für musikalische Auflockerung. Dann führte die Leiterin der Tagesbetreuung, Doris Zotter, interessierte Gäste in kleinen Gruppen durch die Wohnung und erläuterte Details zur Einrichtung. Andere tauschten sich bei Kaffee und Kuchen aus. Die Feier mündete in einen Tag der offenen Tür, den viele potentielle Tagesgäste mit ihren Angehörigen besuchten, um sich zu informieren.

Beitrag aus NEUE Vorarlberger Tageszeitung; 11.09.2018